Sittenmandate – Vorschriften
der Stadt
Im Ancien Régime regelte die Obrigkeit das Leben der Untertanen bis ins kleinste Detail mittels Vorschriften, vor allem den Sittenmandaten. Ausschweifende Vergnügen wie Spielen, Musizieren und Tanzen wurden eingeschränkt, Luxus und neue Kleidermoden verboten. Die Herrschenden umgaben sich gerne mit dem Hauch von Luxus. Die Leute auf dem Land, die in der Protoindustrie zu Geld gelangt waren, orientierten sich an der bürgerlich-städtischen Mode. Mittels den Verboten, farbige Schuhe und edlen Schmuck zu tragen, sollten die Standesunter- schiede wieder ersichtlich sein.
der Stadt
Im Ancien Régime regelte die Obrigkeit das Leben der Untertanen bis ins kleinste Detail mittels Vorschriften, vor allem den Sittenmandaten. Ausschweifende Vergnügen wie Spielen, Musizieren und Tanzen wurden eingeschränkt, Luxus und neue Kleidermoden verboten. Die Herrschenden umgaben sich gerne mit dem Hauch von Luxus. Die Leute auf dem Land, die in der Protoindustrie zu Geld gelangt waren, orientierten sich an der bürgerlich-städtischen Mode. Mittels den Verboten, farbige Schuhe und edlen Schmuck zu tragen, sollten die Standesunter- schiede wieder ersichtlich sein.

