Kyburg – eine ständige Baustelle
Vor ca. 800 Jahren liessen die Kyburger Grafen anstelle einer hölzernen Fluchtburg die mittelalterliche Wehranlage


Vor ca. 800 Jahren liessen die Kyburger Grafen anstelle einer hölzernen Fluchtburg die mittelalterliche Wehranlage


errichten, die heute noch in Grundzügen erhalten ist. Um 1250 bildeten Ringmauer, Bergfried, Palas, Kapelle und ein weiteres Gebäude die Burganlagen. In den letzten acht Jahrhunderten wurde fleissig weitergebaut, renoviert, vebessert, restauriert. Aus der einfachen mittelalterlichen Burg wurde unter den Zürcher Landvogten ein herrschaftlicher Residenzsitz, weshalb die Kyburg zum Schloss wurde. Die Landvögte bauten grosse Fenster und bessere Öfen ein, schönere Böden und Wandverkleidungen machten die Wohnzimmer behaglicher.
Der Hof wird umgeben vom Bergfried mit Palas, von der südlichen Ringmauer mit Wehrgang, vom Ritterhaus, von der westlichen Mauer mit Wehrgang,
Der Hof wird umgeben vom Bergfried mit Palas, von der südlichen Ringmauer mit Wehrgang, vom Ritterhaus, von der westlichen Mauer mit Wehrgang,

der Kapelle und dem Ökonomiegebäude. Sein Zentrum dient der Wasserversorgung. Bis 1578 holten die Mägde das Wasser im Sodbrunnen aus 15m Tiefe, ab dann versorgte der Röhrenbrunnen die Kyburg mit Quellwasser.